Fußnoten zum Kapitel:
2. Steiner, Blavatsky und der Okkultismus im 19.Jahrhundert

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Fußnoten in numerischer Reihenfolge:

  1. Steiner, Rudolf; Anthroposophische Gemeinschaftsbildung. Dornach 1974 GA 257 S. 60 und
    Steiner, Rudolf; Die Geschichte und die Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft. Dornach 1959, GA 258 S.118ff
  2. ... und wohl auch, weil er durch Schweigegebote des Okkultismus eingeschränkt war? Steiner gab zwar vor, dass er nicht verpflichtet gewesen sei, Schweigegebote zu halten. Aber Schweigegebote galten in der Yarker- Freimaurerei. Und dieser Freimaurerei gehörte Steiner an.
  3. Es ist vorgesehen, einige Monographien zu erarbeiten, in denen die anthroposophischen Grundschriften einzeln analysiert werden sollen. Diese Schriften werden von hier aus mit einem Link zu erreichen sein.
  4. Der demnächst erscheinende Internet- Text "Vertreter und Inhalte des Okkultismus im 19.Jahrhundert" ist diesem Thema gewidmet.
  5. "In the year 1872 I printed, at my own cost, a small book entitled, Notes on the Scientific and Religious Mysteries of Antiquity; the Gnosis and Secret Schools of the Middle Ages; Modern Rosicrucianism; and the various Rites and Degrees of Free and Accepted Masonry. At this time, I was Grand Master of the Ancient and Primitive Rite of Memphis, 95░; and before that of the combined Scottish Rite of 33░ and Mizraim of 90░"
    In: Blavatsky, Helena Petrovna; Collected Writings I S. 311.
  6. Karl Frick hat dies System dargestellt und die Fülle der Titel und Grade aufgezählt in:
    FRICK, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band I und II Graz 1973 S. 204
  7. "Yarker's life revolved around the creation, promotion and administration of 'additional' masonic Degrees, which Westcott also embraced while moving steadily in the direction of more overtly esoteric Orders. Necessarily their circles of correspondents overlapped and they wrote frequently to each other..."
    In: Götz von Olenhusen, Albrecht (Hg.); Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Gestesgeschichte der Neuzeit. Festschrift für Ellic Howe zum 20.September 1990, Freiburg 1990 S. 81
  8. John Yarker (1833-1917). Siehe:
    Möller, Helmut; Merlin Peregrinus: Vom Untergrund des Abendlandes. Würzburg 1986 S. 129
  9. Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.262f
  10. Frick:
    "Eine interessante Querverbindung Yarkers bestand auch zur Theosophischen Gesellschaft der Madame Blavatsky. Helena Blavatsky hatte Yarker 1879 in den USA kennengelernt. Während Frau Blavatsky Yarker zum Ehrenmitglied (Honorary Fellow) ihrer Gesellschaft erklärte, machte Yarker sie nach der Veröffentlichung der "Entschleierten Isis" zur "Gekrönten Prinzessin", dem höchsten Grad für weibliche Mitgleider des Memphis- Misraim- Ritus. Ab 1880 war Yarker auch Ehrenmitglied der englischen Theosophischen Gesellschaft. In das von Yarker geschaffene neue System konnten auch Frauen aufgenommen werden. Damit muss sein Ritus, ähnlich der Droit humain in Frankreich, zur sogenannten Adoptionsmaurerei gezählt werden." In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert Band II,2 Graz 1973 S 207
  11. "In Frankreich gehörte Yarker dem Obersten Rat des von dem Führer der französischen Martinisten und Okkultisten, Papus, gegründeten Ordre Martiniste an. Papus war dafür "Großmarschall" des von Yarker und später von Westcott geleiteten Swedenborg- Ritus." In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert Band II,2 Graz 1973 S.207
  12. "Wir dürfen annehmen, dass Yarker bereits um 1860 in eine von Waite erwähnte Rosenkreuzbruderschaft in Manchester eingetreten war. Diese Gruppe gehörte zu den Mitbegründern der SRiA (Societas Rosicrucianae in Anglia). Seit den neunziger Jahren arbeitete Yarker mit dem seit 1892 als Großmeister wirkenden W.W.Westcott zusammen." In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert Band II,2 Graz 1973 S 207
  13. "Thought I have nothing to do with American modern Masonry, and do not expect to have, yet, feeling highly honoured by the distinction conferred upon me by Brother Yarker, I mean to stand for my chartered rights, and to recognize no other autority than that of the high Masons of England (Yarker nämlich), who have pleased to send me this unsolicited and unsexpected testimonial of their approval of my humble labours." In:
    H.P.Blavatsky; Collected Works Bd I S. 310
  14. Ausführlich geht der Internet- Text "Vertreter und Inhalte des Okkultismus im 19.Jahrhundert" auf diese Thematik ein
  15. Steiner, Rudolf; Die okkulte Bewegung im 19.Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur. Dornach 1969 (GA 254) S.144
  16. Steiner: "Der Besuch in London war von großem Interesse für mich. Ich lernte da wichtige Führer der Theosophischen Gesellschaft kennen. Im Hause Mr. Bertram Keightleys, eines dieser Führer, durfte ich wohnen. Ich wurde sehr befreundet mit ihm. Ich lernte Mr. Mead, den so verdienstvollen Schriftsteller der theosophischen Bewegung, kennen."
    In: Steiner, Rudolf; Lebensgang TB. S.296
    Mead war zeitweise Sekretär von H.P.Blavatsky. Keightley war ein angesehenes Mitglied der Theosophischen Gesellschaft in London. Bei einigen Arbeitswochenenden mit Sinnett und Leadbeater lernte er die Art und Weise kennen, wie damals theosophische Ergebnisse zustande kamen. (Hierzu: Gregory Tillett: The Elder Brother. A biography of Charles Webster Leadbeater. London 1982, Kapitel 7 bis 9)
  17. Siehe Frick, Bd.II S. 159-301
  18. Es wird auf diese Zusammenhänge im folgenden Internettext ausführlich eingegangen werden.
    Weitere Aussagen zur ES. findet man bei bei
    Gilbert R.A.; The Golden Dawn and the Esoteric Section, London 1987
  19. Ein Beispiel: die "Leben- Jesu- Diskussion" bei Schweitzer, Albert; Geschichte der Leben- Jesu- Forschung, Tübingen (2)1913
  20. Die Theorie, dass Moses ägyptische Priestergeheimnisse mit nach Israel genommen habe, vertrat auch schon Kircher. In: Kircher: Moses Aegyptiaticus. Rom 1623
  21. "Die beiden Patente (der Mizraim- und der Memphis- Freimaurerei) wurden Yarker von Pessina erteilt, nachdem man sich am 2.September 1881 in einem Vertrag auf ein gemeinsames Oberhaupt des Memphis- und Misraim- Ritus für die Jurisdiktionen Italien, Großbritannien und Irland, USA und Rumänien geeinigt hatte".
    Nämlich: Yarker für Großbritannien und Irland, Mott für USA, Pessina für Italien.
    Quelle: Kneph, II.Jahrgang S.104
    "Beide Riten wurden zusammen mit den Vollmachten zur Bearbeitung des Misraim- Ritus in den USA, einzeln oder geschlossen, von Seymour und anderen Maurern an Interessenten verkauft und damit zu einem merkantilen Handelsobjekt. Überhaupt muss man sich gerade bei der Erteilung von Hochgraden dieser Systeme allgemein von der Vorstellung lösen, mit der Gradeinteilung sei nur das Verdienst eines innerlich überzeugt suchenden Menschen oder Initianden belohnt worden, nachdem seine Aufgaben und Prüfungen für den angestrebten Grad erfüllt waren. Häufig war die 'Beförderung' in höhere Grade lediglich von der Größe des Geldbeutels des betreffenden 'Bruders' abhängig."In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften bis zum Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S 203
    "Yarker's chief enthusiasm was for the 'Ancient and Primitive Rite of Masonry', a masonic system of distant french origin that he had imported from the USA in 1872, but he was also an eager propagator of another American import (...), the 'Primitive and Original Rite of Freemasonry, or Swedenborgian Rite' (...)" In:
    Götz von Olenhusen, Albrecht (Hg.); Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit. Festschrift für Ellic Howe zum 20.September 1990, Freiburg 1990 S. 82
  22. Begründung der Theosophical Society: "In diesem (spiritistischen) Kreis schlug am 7.September 1875 das Mitglied G.H.Felt vor, die Gruppe zu erweitern. Erst am 17.November des gleichen Jahres entstand in New York die Theosophical Society (abgekürzt T.S.) als eine echte Geheimgesellschaft. (...) Zum ersten Präsidenten wurde Olcott gewählt. Frau Blavatsky, offiziell nur korrespondierende Sekretärin, war aber der eigentliche spiritus rector der Gesellschaft."
    In: Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.263
  23. "The Hermetic Order of the Golden Dawn came into being on 1st March 1888 (the date on which the charter of the first Temple, Isis Urania, was signed). It was the brainchild of a London coroner, Dr. William Wynn Westcott (1848-1925), aided and abetted by his fellow masonic Rosicrucians, Dr. William Robert Woodman (1828-1891) S.L.M. Mathers, and was presented to the occult- minded public as an Esoteric Order."In:
    Götz von Olenhusen, Albrecht (Hg.); Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Gestesgeschichte der Neuzeit. Festschrift für Ellic Howe zum 20.September 1990, Freiburg 1990 S. 79
  24. Solche Inhalte findet man zB. in den Veröffentlichungen von Papus, Regardie, Waite und Mathers. Titel im Literaturverzeichnis
  25. Siehe Eliphas Lévi's Werke im Literaturverzeichnis.
    "Eine Begegnung Blavatskys mit dem (...) französischen Okkultisten Eliphas Lévi, der 1854 sein "Dogma der Hohen Magie" und 1856 sein "Ritual der Hohen Magie" veröffentlicht hatte, ist nicht auszuschließen, aber historisch nicht nachweisbar." Frick II S.262f
  26. H.P. Blavatsky; Die entschleierte Isis, Vorwort S. XLIV
  27. Auf die damit angesprochenen Inhalte und Personen werden wir in einem gesonderten Internet- Text noch genauer eingehen.)
  28. G.F.Grotefend lieferte den Grund für die Entzifferung 1802, als er die zwei kurzen Inschriften von Daraios und Xerxes deuten konnte Lit: J. Friedrich; Entzifferung verschollener Ziffern und Sprachen. Göttingen/ Heidelbelg 1954
  29. Champollion entzifferte die Hieroglyphenschrift auf Grund des von napoleonischen Soldaten gefundenen trilinguen Steines von Rosette und gab seine Entdeckung 1822 bekannt. Friedrich, J. a.a.O.
  30. H.P.Blavatsky; Entschleierte Isis, BD II Leipzig 1909 S.27f
  31. R. Steiner; GA 258, S.54
  32. R. Steiner; GA 258, S.59
  33. Steiner; GA 254 S. 34
  34. H.P.Blavatsky; Isis unveiled S.363
  35. Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert.. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.263
  36. Frick, Karl R.H.; ebd. S.263
  37. Frick, Karl R.H.; ebd. S.264
  38. "Theosophy is, then, the archaic WISDOM-RELIGION, the esoteric doctrine once known in every ancient country having claims to civilization. This 'Wisdom' all the old writings show us as an emanation of the divine Principle". In:
    HPBlavatsky, What is Theosophy? In: Collected Writings II S.89
  39. H.P.Blavatsky; What ist Theosophy? (1880) In: Collected Works, Bd.II S. 501 f
  40. Frick, Karl R.H.; ebd. S.265
  41. Frick, Karl R.H.; ebd. S 313
    Während Frick 1886 als Gründungszeit der E.S. angibt, nennt die Gesamtausgabe Blavatskys "Collected Writings" Bd. XII 1888 als Zeitpunkt der Gründung.
    Die "Inner Group" wurde am 20.8.1890 gegründet und hielt bis 1891 dreiundzwanzig Versammlungen ab.
  42. N.Höltzel; Die Uroffenbarung im französischen Traditionalismus, München 1962
  43. Noch 1912 vertrat diese Theorie der religionswissenschaftler Wilhelm Schmidt in seinem zehnbändigen Werk "Der Ursprung der Gottesidee", Münster 1912. Schmidt blieb aber ohne Anerkennung durch die Fachwelt. Das Problem der Religionen erwies sich als viel differenzierter, als dass es durch die Theorie von Schmidt hätte beschrieben werden können.
  44. Eine moderne Ausgabe mit ausführlichem Kommentar bieten Festugière, Reitzenstein und und Nock. Siehe:
    Corpus Hermeticum; Hg. A.J. Festugière und A.D.Nock; Paris 1954
  45. Eine gute, wissenschaftlich fundierte Darstellung in die Welt der Kabbala gibt der deutsch/ jüdische Kabbala- Spezialist Gershom Scholem
  46. H.P.Blavatsky; Entschleierte Isis, Leipzig 1909 S. XVII
  47. Steiner, Rudolf; Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums.(GA 8, 1902) Dornach 1976)
    Es ist vorgesehen,
    in einem Internettext, der später erscheinen wird, auf die religiösen Vorstellungen einzugehen, die Steiner aus dem Okkultismus des 19.Jahrhundert übernommen hat.
  48. Steiner, Rudolf; Die Geschichte und die Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft (GA 258) S.85
  49. ebd. GA 258 S.85
  50. ebd. GA 258, S.86
  51. ebd. GA 258, S.106
  52. ebd. GA 258, S.100
  53. In einer vor kurzem erschienenen ausführlichen Analyse Steinerschen Theologie hat der evangelische Theologe Gassmann, den augenblicklichen Forschungsstand zusammenfassend, feststellen müssen, dass sich Steiners Aussagen mit einem Verständnis der modernen Bibelexegese nicht vereinbaren lassen:
    Gassmann, Lothar; Das anthroposophische Bibelverständnis. Wuppertal/ Zürich 1993
  54. Okkultismus des 19.Jahrhunderts - Rosenkreuzerei- Kabbala
  55. A.N.Whitehead (1861-1947), O.Spann (1878-1950)
  56. In ihren Spätwerken postulierte sie dann noch zusätzlich einen angeblichen "Geheimbuddhismus", von dem sie alle religiösen Systeme des Altertums abzuleiten gedachte.
  57. Steiner, Rudolf; Lebensgang TB S. 287
  58. "Nach Maßgabe der Verhältnisse müsste ich gerade in Jena die Privatdozentur anstreben. Nun ist zweifellos, dass nach dem, was ich geleistet, diese Privatdozentur ein Pappenstiel sein müsste von seiten derer, die sie mir zu gewähren haben. Nun aber steht dem entgegen, dass ich hier einen Mann zum Vorstand (Direktor des Archivs) habe, der seit Jahren bemüht ist, mich als Null erscheinen zu lassen. (...) Ich weiss jetzt, dass ich in dem Augenblicke, als ich hierherging, verraten und verkauft war. Ich muss die Weimarer Jahre einfach für verloren geben."
    So in einem Brief von Rudolf Steiner an Pauline und Ladislaus Specht Weimar, 23.12.1895
    In: Steiner, Rudolf; Briefe (GA 38) I s.272 f.
  59. Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften im 19. und 20.Jahrhundert.. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.296
  60. "Frau Blavatsky war in Indien zum Buddhismus übergetreten und hatte sich damit in einen gewissen Gegensatz zu den hinduistisch beeinflussten Theosophen gebracht". Es kam zum öffentlichen Skandal, als die Privaträume von Blavatsky inspiziert wurden und dort ein geheimes Schiebefach entdeckt wurde, durch welches die sogenannten "Meisterbriefe" von Blavatsky befördert worden waren. - Blavatsky hatte behauptet, die "Meisterbriefe" hätten sich materialisiert. In Wirklichkeit waren sie von Blavatsky selbst geschrieben worden und fielen ihr aus diesem Schiebefach immer wieder gerade zum richtigen Zeitpunkt vor die Füße.
    "... Angriffe veranlassten sie, am 31. März 1885 fluchtartig und psychisch gebrochen Indien für immer zu verlassen". In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften bis zum Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.265
  61. Hübbe- Schleiden ...war "bereits 1885, also ein Jahr nach der Gründung, zusammen mit Sellin aus der ersten deutschen TG von 1884 ausgeschieden. Er war ein überzeugter Verfechter einer 'Transzendentalpsychologie' und eines Monismus. Den mystischen Spiritismus, wie er von Frau Blavatsky in Indien ausgeübt wurde und 1885 zum Skandal geführt hatte, lehnte er und seine Freunde ebenso ab wie die in der Mystik wurzelnde Theosophie Franz Hartmanns." In:
    Frick, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften bis zum Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.305
  62. FRICK, Karl R.H.; Die Erleuchteten. Gnostisch- theosophische und alchemistisch - rosenkreuzerische Geheimgesellschaften bis zum Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Neuzeit Band II Graz 1973 S.311
  63. Steiner; Lebensgang (TB) S.293
  64. Karl Frick erwähnt eine Summe von 30.000 RM Jahresgehalt, welche Steiner für seine Aufwendungen als Generalsekretär der Theosophischen Gesellschaft erhalten habe. Frick bezieht sich dabei auf einen Brief von Hübbe- Schleiden an seine Nichte Gretchen Boggiani. In diesem Brief wird erwähnt, dass Steiner im Jahr ein Budget von 30-40000 Mark zur Verfügung habe.
    In: Norbert Klatt; Theosophie und Anthroposophie: Neue Aspekte zu ihrer Geschichte aus dem Nachlass von Hübbe Schleiden mit einer Auswahl von 81 Briefen. Göttingen 1993 Cod MS W.Hübbe-Schleiden 38 A, Nr. 42
    Stefan Leber widerspricht dem heftig, allerdings ohne sich auf diesen Brief von Hübbe - Schleiden zu beziehen. Leber verweist auf Christoph Lindenberg, der in seiner Steinerbiographie auf S.206 (ohne Nennung von Quellen) beteuert, Steiner habe niemals Geldzuwendungen von Seiten der Theosophischen Gesellschaft erhalten. In:
    Leber, Stefan; Schwarzmagisches Sektierertum und geistige Verführung. Neue Versuche, Anthroposophie und Waldorfschulen zu diskreditieren. (Eine Studie) Sonder-Beilage der Wochenschrift 'Das Goetheanum' Nr. 44 vom 2.Februar 1997 Anlage Nr. 8 in Anmerkung 1 (S.16)
  65. GA 254, S.31/38 und S. 136
  66. So Blavatsky im Vorwort zu ihrer 'Entschleierten Isis'.
  67. GA 258, S. 106
  68. R. Steiner; "Mein Lebensgang" TB S.394
  69. R. Steiner; GA 258 S.67
  70. GA 258, S.32
  71. GA 258 S.73
  72. In: Steiners Frühschriften
  73. R. Steiner; Lebensgang TB S.39ff
  74. R. Steiner; Lebensgang TB S. 43
  75. Ein Beispiel: Steiner schreibt in seiner Autobiographie (R. Steiner; Lebensgang, TB S. 148), er habe Otto Willmanns "Geschichte des Idealismus" bei seinem Studium besonders beachtet. Willmanns sah im Platonismus einen "Ideenrest der Uroffenbarung". Diese philosophische Position muss Steiners Doktorvater Heinrich von Stein als unhaltbar angesehen haben. Bei Steiners Rigorosum ließ er es nicht zu, dass die Sprache auf den Platonismus kam, sondern führte das Gespräch allein über Fragen aus der Kantschen Philosophie. (R. Steiner; Lebensgang, TB S. 149)
  76. R. Steiner; Lebensgang TB 69
  77. ebd.
  78. R. Steiner; Lebensgang TB 150
  79. Die Froebe- Ausgabe der Blavatskyschen Schriften wurde zwischen 1898 und 1906 erstmalig herausgegeben. Es kann also durchaus sein, dass Steiner diese Ausgabe der Blavatskyschen Schriften verwendet hat und den Literaturverweisen nachgegangen ist, die darin (in Fülle) gegeben werden.
  80. R. Steiner; Lebensgang TB S.151
  81. R. Steiner; Lebensgang TB S.153
  82. Steiner über die historisch- kritische Methode am "Archiv":
    "Man hat bei Goetheversammlungen hier genugsam Gelegenheit, die Sorte von Philologen, die jetzt sich in der Literaturwissenschaft breitmacht, kennenzulernen. Diese Leute sind mit Scheuklappen gegen alles, was "Idee" heißt, ausgerüstet; sie sehen nur den Buchstaben, den geistentblößten Buchstaben, den sie "Lesart", "Variante" und sonstwie nennen und von dem sie sich mehr versprechen als von jeder in den Geist Goethes eindringenden Betrachtung."
    In: Steiner, Rudolf; Brief an Karl Julius Schröer 3.11.1894,GA 38 (Briefe) I S.229
  83. Steiner, Rudolf; Lebensgang TB S.293
  84. Steiner, Rudolf; Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung, Berlin 1904. (GA 9) Zitiert wird hier nach der TB - Ausgabe Stuttgart (3) 1976
    Steiner, Rudolf; Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? Berlin 1904/05 (GA 10) TB Dornach (1) 1978
    Steiner, Rudolf; Geheimwissenschaft im Umriß, Leipzig 1910 (GA 13) Hier wird nach der TB - Ausgabe Dornach 1962 zitiert.
  85. Es wäre bestimmt einmal eine interessante Aufgabe, die Legendenbildungen in Bezug auf Blavatskys Biographie und die von Steiner gemachte Hagiographie zu vergleichen. Man würde dabei vermutlich viele Entsprechungen und Übertragungen finden.


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